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Noch mehr Staatskirchenverträge sind der falsche Weg

Feiertag
Feiertag - CC0 Public Domain Quelle: pixybay.com
»Manchmal ist weniger mehr«, sagt Andreas Neugebauer, Vorsitzender der Piratenpartei Niedersachsen mit Hinblick auf den Vorschlag von Ministerpräsident Stephan Weil, muslimische Feiertage innerhalb eines
Staatsvertrages mit den muslimischen Verbänden zu vereinbaren [1]. »Der Staat muss allen Religionen und Religionsgemeinschaften gegenüber neutral sein. Keine Religionsgemeinschaft darf anderen gegenüber bevorteilt werden.
Feiertag
Feiertag – CC0 Public Domain Quelle: pixybay.com
Anstatt neue Staatsverträge zu schaffen, sollte man die bestehenden Staatskirchenverträge kündigen. Ansonsten müssten auch jüdische, buddhistische, hinduistische und viele weitere Feiertage berücksichtigt werden [2].«

»Es ergibt auch keinen Sinn, wenn Bremen, Hamburg und Niedersachsen eine derartige Regelung vereinbaren und im Rest der Republik alles beim Alten bleibt. Schon heute gibt es einen Flickenteppich aus christlichen Feiertagen, die in einzelnen Regionen existieren, in anderen aber nicht. Was soll es da bringen, wenn man dies jetzt auch mit muslimischen Feiertagen macht?«, ergänzt Thomas Ganskow, stellvertretender Vorsitzender der Piratenpartei Niedersachsen.

Quellen:
[1]
http://www.welt.de/politik/deutschland/article135781382/Niedersachsen-erwaegt-muslimische-Feiertage.html?
[2]
http://wiki.piratenpartei.de/NDS:Parteiprogramm#Trennung_von_Staat_und_Kirche