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Gedanken zum Antikriegstag

Gedenkgesteck der Mandatsträger im Stadtgebiet Hannover

Am 1. September 2019 jährte sich der Beginn des 2. Weltkrieges zum 80. Mal. Bei den dazugehörigen Feierlichkeiten in Hannover waren auch der Landesvorsitzende Thomas Ganskow und der Politische Geschäftsführer der Piraten Niedersachsen, Bruno Adam Wolf, zugegen.

Ein stetiges Mahnmal für eine Welt ohne Faschismus steht am Nordufer des Maschsees. Selten war es wichtiger als heute. Einer Zeit, die von Krisen und Kriegen gekennzeichnet ist, wie kaum eine vor ihr in der jüngeren Geschichte. Auch wenn wir hier in Deutschland – noch – nicht von direkten Kriegshandlungen betroffen sind, so ist es doch beim anstehenden Wettrüsten nach Aufkündigung des IFF-Vertrages womöglich nur eine Frage der Zeit, bis absichtlich oder unabsichtlich – und sei es nur durch einen technischen Defekt – die dann existenten Waffen in ein Armageddon führen. Nur eine Welt ohne Waffen ist eine sichere Welt. Wann begreifen das die Mächtigen in der Welt?“ fragt Thomas Ganskow.

Bruno Adam Wolf, der als Kapitän der Seawatch 1 Flüchtende aus dem Mittelmeer gerettet hat, ergänzt: „Momentan spüren wir die Auswirkungen der regionalpolitischen Konflikte, die nicht selten Stellvertreterkriege oder schlicht weg der Kampf um von Europa benötigte Ressourcen sind schon drastisch. Durch die Menschen, die in ihrer Not die beschwerliche und nicht selten tödliche Reise nach Europa auf sich nehmen müssen. Was aber, wenn sich die ganze Welt in einem Strudel aus Gewalt und Vertreibung im Sog des letzten Kampfes um lebenswichtige Ressourcen befindet? Es gilt, alles dafür zu tun, dass nie wieder ein Weltenbrand entfacht wird. Denn darin kann es keine Sieger geben.

Aber nicht nur in der Landeshauptstadt, beispielsweise auch in Nienburg, waren Piraten vertreten. Dazu die Kreisvorsitzende der Piraten Nienburg-Schaumburg, Martina Broschei:

Durch den Überfall auf Polen löste Hitlerdeutschland eine schlimme menschengemachte Katastrophe aus, welche ca. 60 Millionen Menschen das Leben kostete – darunter auch Nienburger Bürger. Im Frühjahr 1945 waren Nienburg und das Kreisumland Ziel alliierter Bombenangriffe. Der Kreisverband Nienburg-Schaumburg der Piratenpartei, vertreten durch den Beisitzer im Kreisvorstand Roland Schultz, gedachte der vielen Toten dieses Krieges durch Niederlegung eines Trauergebindes am Nienburger Ehrenmal direkt am Weserufer. Es ist der Piratenpartei wichtig, das Gedenken an die zahlreichen Opfer dieses verheerenden Krieges aufrecht zu erhalten. Ebenso möchte sie an die Ursachen dieses Krieges erinnern – Faschismus und Militarismus. Besonders in der heutigen Zeit des Aufstrebens rechtspopulistischer Parteien ist es unerlässlich, auf die Folgen solchen fatalen Gedankenguts aufmerksam zu machen – auf dass sie sich niemals wiederholen mögen.

Teilweise Erstveröffentlichung unter https://nienburg.piraten-nds.de/2019/09/02/am-1-september-jaehrte-sich-zum-80-mal-der-beginn-des-zweiten-weltkriegs/

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